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Rasieren – Ein kurzer Erfahrungsbericht

Mit über Dreißig Jahren auf dem Buckel habe ich schon fast jede Art mich zu rasieren ausprobiert. Naja, nicht jede. Ein paar von denen hier habe ich ausgelassen:

 

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Aber was man so eben üblicherweise macht, damit kenne ich mich aus. Und warum für mich heute nur noch das Rasiermesser in Frage kommt, lässt sich so erklären.

 

Elektrorasierer kommen mir nicht mehr ins Haus. Sich mit einem Rasierapparat zu rasieren ist langweilig, laut, lange nicht so glatt wie eine Nassrasur, man braucht Strom und am Ende hat man ein Viertelkilo Elektroschrott. Natürlich ist es wirklich schnell und einfach, aber eben auch ungenau und das Gesicht ist nach wenigen Stunden schon wieder kratzig.

 

Einen Einwegrasierer habe ich noch nicht selbst getestet, weil ich die Dinger einfach unglaublich stillos finde. Als einzige Möglichkeit diese Dinger zu verwenden, sehe ich das Krankenhaus, wenn einem vor einer Operation die Haare entfernt werden müssen. Und auch da wirklich nur aus hygienischen Gründen!

 

Die Systemrasierer mit ergonomischen Griff und auswechselbaren Klingen habe ich Jahre lang benutzt, bis es mir irgendwann zu dumm wurde, ständig neue Klingen zu kaufen. Die Rasur selbst ist zugegebenermaßen sehr glatt und angenehm (zumindest solange die Klingen noch scharf sind), aber die Kosten für die Wechselklingen sind schon sehr hoch. Wer trotzdem einen Systemie verwenden möchte, sollte sich mal diese beiden Firmen ansehen: Mornin‘ Glory und Shave Lab ansehen.

 

Der Rasierhobel war dann der nächste Schritt. Zurück zum klassischen Design. Man braucht keine 5 Klingen, Feuchtigkeitsstreifen oder einen vibrierenden Griff. Einfach eine Rasierklinge einspannen und los geht‘s. Und wenn die Klinge nicht mehr so schön über das Gesicht gleitet, erstmal Abziehen und letztendlich auswechseln.

 

Doch mittlerweile würde ich mich mit nichts anderem als mit einen Rasiermesser rasieren. Natürlich ist es vom Aufwand relativ hoch, man muss es pflegen, regelmäßig abledern, ab und an auf einen feinen Schleifstein nachschleifen, aber es fühlt sich einfach am allerbesten an. Gut, ich bin auch kein Grobmotoriker, aber ich kann ruhigen Gewissens behaupten, dass ich mich im Gegensatz zu meinen alten Gillette- oder Wilkinson-Rasierern noch nie geschnitten habe. Also kein blutiges Gemetzel im Morgengrauen, sondern ein paar entspannte Minuten im Bad, in denen man nicht nur seine Stoppeln los wird, sondern die sogar etwas Meditatives haben. Natürlich muss man die paar Minuten auch haben: Ein Rasiermesser ist eben „rasiermesserscharf“ und nichts für Hektiker…

 

Dazu nutze ich das Rasier-Öl von eco-shave (Gibt’s bei Globetrotter). Dadurch fällt für meine Rasur lediglich der Plastikschraubverschluss der Ölflasche als Müll an, die Glasflasche kommt in‘s Recycling. Und die Klinge meines Rasiermessers wird vermutlich auch in den nächsten 30 Jahren noch scharf sein.

 

P.S.: Diesen Schleifstein kann ich wirklich für alle Messer nur empfehlen: Gatco Tri-Hone!

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